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Spenden für Togo mit selbstgenähtem Mundschutz

Ein Nähkreis organisiert von der Glaubensschwester Martina Stade aus der Gemeinde Bad Oeynhausen stellt seit vielen Wochen handgenähten Mundschutz für Bewohner aus den Kreisen Herford und Minden her. Die Mundschutz Masken von dem Nähkreis liegen in verschieden Designs abholbereit in der Neuapostolischen Kirche in Bad Oeynhausen aus. Sie sind auch über das Blumengeschäft der Floristinnen Larissa Lampe und Tina Oesker erhältlich.

Der Bezirk Herford berichtete bereits über die Aktion mit dem Titel "Aktiv Gutes tun - gerade in schwierigen Zeiten. Den Bericht finden Sie hier. 

Die Näherinnen sind ehrenamtlich tätig und spenden den Erlös für das westafrikanische Land Togo unter anderem für den Transport von Nähmaschinen. Damit wird in Togo der karitative Verein UGUS (un geste un sourire) der neuapostolischen Kirche unterstützt. Für den Verein werden derzeit gebrauchte Nähmaschinen gesammelt und nach Togo verschifft. Inzwischen hat der Verein UGUS eine eigene Webseite und berichtet regelmäßig über seine Aktivitäten. Die Programmierung der Seite, das Redaktionsteam und die Fotografen sind Gründungsmitglieder des Vereins und gehören zu einer Gruppe Jugendlicher aus den Gemeinden im Bezirk Lomé-Golf. 

Die Nähmaschinen werden an Schneiderinnen verteilt und sollen Jugendlichen aus ärmsten Verhältnissen eine berufliche Ausbildung und Perspektive in diesem Handwerk bieten. Das Schneiderhandwerk hat in Togo eine große Tradition. Aus bunten Wachsbatik Stoffen werden maßgeschneiderte, traditionelle Kleidung, Taschen und derzeit auch Mundschutzmasken genäht. 

Die ersten sechs Nähmaschinen haben die Reiseroute von Antwerpen nach Lomé fast 7300 km zurückgelegt. Sie konnten am Muttertag, den 10. Mai 2020 an 5 Müttern verteilt werden. Ganz herzlichen Dank aus Togo für die Unterstützung aus den Bezirken Herford, Osnabrück und Mönchengladbach.

Das Neuapostolische Sozial- und Bildungswerk SBW beteiligte sich an der Sammelaktion und konnte zehn Nähmaschinen von einer Volkshochschule spenden. Diese werden derzeit von dem Mechaniker Johann Enns gewartet. Weitere elektrische und mechanische Nähmaschinen sammelte Martina Stade. Mit den mechanischen Nähmaschinen soll auch den benachteiligten Jugendlichen aus weit abgelegenen Dörfern die Möglichkeit einer Ausbildung eröffnet werden. 

Dank der Spenden durch Mitglieder der Kirchenbezirken Herford und Osnabrück konnten in der Corona Krise in Togo Mundschutz und Seife im großen Umfang an die Bevölkerung verteilt werden. NAC Today berichtete über eine Aktion.