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Musikgottesdienst mit den Gemeinden Bückeburg und Vlotho

Am 23. Juni 2019 fand in der Kirche Bad Oeynhausen mit den Gemeinden Bückeburg und Vlotho ein gemeinsamer Gottesdienst statt, der interessant musikalisch gestaltet wurde. Der Chor stimmte bereits vor dem Gottesdienst die Gemeinde mit dem Lied:“ Singt ein Lied von Gott, dem Schöpfer dieser Welt“ auf neue, ungewohnte Töne ein, weil ein Schlagzeug und Klavier das Lied begleiteten.

Der Taize-Gesang „Bless the Lord my soul“ mit der zarten Begleitung durch Gitarre und Blasinstrumenten bereitete insgesamt den Gottesdienst feierlich vor. Die eingefügte Oberstimme der Dirigentin und Pianistin aus Gemeinde Bückeburg verwies auf den 104. Psalm:“ Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan“ und war im Gesamtklang sehr berührend.

Jesus meine Freude und Jesus als Geschenk

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 3,28.29 zugrunde, in dem Johannes der Täufer über das Bild Bräutigams und Braut seine eigene Stellung als Freund Jesu erläutert.
Das Chorlied :“Jesu erfülle mein Herze mit Freude“ griff der Hirte Olaf Lohmeier sofort auf. Das Bild Braut/Bräutigam werde in der Bibel häufiger verwendet und sei eine Metapher für die Freude in der Brautgemeinde Jesu Christi. Jesus will, dass sich Menschen freuen. Die Hochzeit zu Kana ist ein Beispiel aus der Bibel, die davon berichtet, wie Jesus von Nazareth als Gast einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein verwandelt (Joh 2,1–12). Die Geburt Jesu sei Gottes Geschenk an uns als Menschen, weil Christus menschliche Gefühle wie zum Beispiel das Sich-Verlassen-Fühlen selbst am Kreuz erlebt habe. Insofern sei Christus der Weg zu Gott kommen zu können. Wir als Menschen können nun direkten Zugang über die Menschlichkeit Jesu zu Gott erhalten. 

Freude am Evangelium, an der Auferstehung und der Wiederkunft Christi

„Nimm Jesus in dein Lebensschiff“, so die Aufforderung des Hirten Olaf Lohmeier.
Die Freude am Evanglium müsse in uns brennen wie in der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven beschrieben als göttlicher Funke. Menschliche Zwischenziele könnten dazu führen, das man sein Glaubsziel in der Ferne sehe. Liebe sei  messbar, auch an der Liebe zum Nächsten. Diesen Ansatz vertiefte der Evangelist Ralf Seeger aus der Gemeinde Bückeburg in seinem Wortbeitrag. Man könne den Weg mit Jesus nicht davon abhängig machen, wie gut gerade mein Leben läuft, sondern sich immer nach ihm ausrichten. Er berichtete von unpassenden Weihnachtsgeschenken, die er und seine Schwester einmal erhalten hätten -das Geschenk Jesu sei zeitlos und zu allen Lebenslagen passend.

Freude an der Musik und der Gemeinschaft

Der Frauenchor der Gemeinde Bückeburg bereitete den Wortbeitrag des Evanglisten Gerd Meyer mit dem Lied: „Gott schenke mir diesen neuen Tag“ vor. Oft seien es gar nicht äußere Umstände, die die Freude an Jesus lähmen würden, sondern die eigene innere Haltung. Nach dem internationalen Jugendtag sei er von Jugendlichen gefragt worden, ob es nun zwei Welten in der neuapostolischen Gemeinde gebe. Die Antwort dazu sei, dass das Wort Jesu und der Inhalt daraus unveränderbar sei. Alle Gemeindemitglieder müssten daran arbeiten, dass auch junge Menschen sich in unseren Kirchen wohlfühlen. Die neue, kraftvolle Musik sei gemeinschaftsstärkend und eine Botschaft der Freude.

Freude ist kein perpetuum mobile

Die Freude im Glauben sei kein Selbstläufer, so der Vorsteher der Gemeinde Vlotho Klaus Hellenbrecht. Es brauche immer einen Anstoß- Gottes Sohn, das Evangelium, die Liebe der Menschen. Der Dreiklang „Glaube, Liebe, Hoffnung ende in uns selbst. Jeder müsse sich selbst bewegen, das Wesen Jesu zu leben.

Dieser erfreuende Gottesdienst endete mit dem gemeinsamen Gesang des Chores und der Gemeinde unter Unterstützung durch Orgel, Klavier und Schlagzeug mit dem Lied: „Großer Gott, wir loben Dich“.

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