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Hochzeit von Nadine und Marcus

Am Samstag, den 05.10.2019 vor dem Erntedankfest empfingen in Begleitung von Verwandten, Freunden und Gemeindemitgliedern Nadine und Marcus den Segen zu ihrer Hochzeit in der Neuapostolischen Kirche Bad Oeynhausen. Die Trauung führte Gemeindevorsteher, Hirte Olaf Lohmeier durch.

Grundlage für den Traugottesdienst war das Bibelwort aus Hebräer 10,24: „…lasst uns aufeinander Acht haben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken….“
 
Einander lieben und aufeinander achtgeben

Das Trauwort beinhaltet drei wesentliche Aspekte: aufeinander Acht haben, Anreiz zur Liebe und Ansporn zu guten Werken. Aufeinander Acht haben bedeutet das einem der Nächste - der Lebenspartner - nicht gleichgültig, sondern überaus wichtig ist. Der Mensch sorgt sich um das Wohlbefinden des Nächsten und es ist schön, wenn das nicht einseitig erfolgt. Das Umsorgen darf also keine Einbahnstraße werden, sondern muss immer gegenseitig erfolgen. Als Menschen wissen wir nur zu gut: Das Acht haben auf eine andere Person gehört nicht gerade zu unseren Stärken. Nadine und Marcus sollen die Chancen nutzen und sich immer gegenseitig Brücken zueinander bauen. 

 
Anreiz zur Liebe

Damit verbunden ist der Anreiz zur Liebe. Also in einer Ehe, fange jeder Partner zunächst bei sich selbst an, mit gutem Beispiel voranzugehen. Und dieses Vorangehen mit einem guten Beispiel mag den anderen Lebenspartner dann reizen, mit seiner Liebe nicht zu geizen. Nicht wie es in einem Werbeslogan heißt: „Geiz ist geil.“ Ein kleiner positiver Reiz, so unscheinbar er sein mag, hat oftmals eine gewaltige Wirkung. Gott ist die Liebe und damit ist die Liebe eine Gabe Gottes, aber sie fällt nicht vom Himmel. Sie will geweckt und entwickelt werden. In einem Lied heißt es: „Willst Du geliebet sein, liebe zuerst. Liebe kann nur gedeih`n, wenn Du sie nährst.“ Schnell ist man bei dem Gedanken an die Liebe im ersten Korintherbrief, dem sogenannten Hohenlied der Liebe (vgl. 1. Korinther 13).

Ansporn zu guten Werken

Es gibt in der Arbeitswelt immer weniger Menschen, die ihrer Arbeit mit Engagement und Motivation nachgehen und immer mehr, die innerlich gekündigt haben. Das kann es auch in der Beziehung zwischen zwei Menschen geben. Die Lebenspartner leben nebeneinander her und nicht mehr miteinander. Keiner hilft mehr dem anderen, sondern ist um die Verwirklichung seiner Interessen bemüht. Es gilt der Grundsatz: „Eine Hand wäscht die andere“. Jesus betont das anders und hat das mal so ausgedrückt: “Was du willst, das die Leute dir tun sollen, das tu ihnen auch!” (vgl. Matthäus 7, 12). 
 
Nach dem Trausegen für Nadine und Marcus sang die Gemeinde das Lied "Nun danket alle Gott". Die Blumenkinder bereiteten dem Brautpaar einen schönen Auszug aus der Kirche. 

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