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Gott hilft siegen

Am Mittwochabend, dem 13.Februar 2019 besuchte der Bischof Peter Johanning die Gemeinde Bad Oeynhausen. Dem Gottesdienst lag das Wort aus Buch Josua 6.1 zugrunde: „Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, sodass niemand heraus- oder hineinkommen konnte.“ Bischof Johanning begrüßte Vertreter des ACK's Bad Oeynhausen und freute sich, dass Christen untereinander Gemeinschaft haben.

Vor Beginn des Gottesdienstes sang der Frauenchor, der Kirchengemeinde unter der Leitung von Nina Ulfers das Lied: „Wirf dein Anliegen auf den Herrn!", und es fand – ebenfalls durch Nina Ulfers- eine Lesung aus dem Hebräerbrief 11, 1-3 statt: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Bischof Peter Johanning sprach von drei Verständnissäulen im Bezug auf das Bibelwort für den Gottesdienst, die uns die Geschichte des Volkes Israel vor Jericho und deren Sinngehalt erschließen helfen könnten.

Dein Gott lebt
Auch wenn das Alte Testament hier und jemandem verstaubt zu sein schiene, so sei es doch der Vorläufer zu religiösem Denken, sozusagen eine Schatztruhe. Der Geschichte der Eroberung Jerichos gehe ein Auftrag Gottes voraus. Auch an uns ergehe der Auftrag Gottes, man solle an uns erkennen können, dass wir Christen sind: „Gott ist mit dir, er leitet und stärkt uns, macht uns Mut- er sendet uns Engel, dass könnte in Form eines guten Gedankens oder eines lieben Zuspruchs von außen sein. Der Auftrag an uns ist, Gottes Willen klar umzusetzen.“

Wer sich auf Gott verlässt, wird siegen
Das Alte Testament sei voll von Menschen mit scheinbar kleinen Biographien, die aber doch durch Gott groß gemacht worden seien. Gott sei bei uns, auch wenn jemand zur Zeit nur Dunkelheit sehe, er helfe im Überwindungskampf, es gelte Böses – von Gott Trennendes- zu überwinden: “Gott ist für Logik oft nicht erreichbar, das war auch bei der Eroberung Jerichos so, dass das israelitische Volk an jedem Tag einmal, insgesamt an sechs Tagen, um die Mauern Jerichos gehen sollte. Gott hilft nicht so, wie wir uns es vorstellen, aber am Ende unvorstellbar groß.“

Wir wollen vertrauen
„Vertrauen ist das beste Mittel gegen Einsamkeit, vertrauen wir der Gabe des heiligen Geistes. Vertrauen wir dem Herrn, dass wir das Ziel, nämlich die ewige Gemeinschaft mit Gott, erreichen werden. Vertrauen wird zuletzt siegen.“

Gott in uns wirken lassen
Der Bezirksältester Michael Block fragte die Gemeinde in seinem Wortbeitrag, ob jedem klar geworden sei, dass Gott in uns wirken wolle. Wer Mut habe sei Überzeugungstäter. Er rief dazu auf, dass Evangelium zu leben. Manchmal stecke man in seinen Vorstellungen oder Verhältnissen, manchmal in der Nächstenliebe fest, ähnlich wie Jericho hermetisch für das Volk Israel verschlossen gewesen sei. Aus dem Alten Testament könne man lernen, dass Gott immer zu seinem Wort gestanden habe: „Gott wird seine Pläne umsetzen, er gibt dir Kraft und Mut, in seinem Sinne zu siegen und wird dich weiterbringen“.