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Gemeinsam glauben - Gottesdienst mit ACK

Der Kirchengemeinden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Bad Oeynhausen Innenstadt feierten am Sonntag, den 8. November 2020 in den jeweiligen Gemeinden einen Gottesdienst mit gegenseitigem Besuchen und Mitwirkung. In der Neuapostolischen Kirchengemeinde waren Christian Hohmann (Pfarrer für das Amt Mission, Ökumene und Weltverantwortung), Antje Illeson-Labie (Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt) und Anne Kunz (Kirchenmusikerin der katholischen Kirchengemeinde) zu Gast.

Grundlage des Gottesdienstes, der von dem Gemeindevorsteher Hirte Olaf Lohmeier durchgeführt wurde, war das Bibelwort aus Markus 9,24 : Ich glaube; hilf meinem Unglauben, die Jahreslosung 2020 der evangelischen Kirche. Den musikalischen Auftakt übernahm die Orgelspielerin Iris Ladendorff und Sonja Schilling mit Lesung des Chorliedes „Großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“ von Carl Boberg.

Fünf Merkmale des Glaubens

Der Glaube wird in dem Hebräer Brief 11,1 definiert als eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Fünf Punkte des Glaubens sprach Hirte Lohmeier an seiner Predigt an: Den Glaubensmut, wie Noah an die Sintflut glaubte und den Kasten baute, so werde auch unser Glaubensmut gefordert Jesus als Erlöser von Karfreitag bis zur Auferstehung an Ostern zu bekennen. Als zweites Merkmal erwähnte er die Glaubenskraft. Paulus erklärte dazu, dass der Glaube aus der Predigt komme (vlg. Römer 10,17). Die Apostel baten Jesus ihnen den Glauben zu stärken. Jesus verglich die Glaubenskraft mit einem Senfkorn.

Als dritte Eigenschaft sei die Glaubenserkenntnis wichtig, dass man erkennen könne, wenn man Gottes Hilfe erlebt und Gott die Gebete erhört habe. Ein weiteres Merkmal sei die Glaubensfreude, dass Jesus da sei, wir uns an Gott wenden können, von unseren Glaubensgeschwistern getragen und ertragen werden, gemeinsam glauben können. Der fünfte Punkt betraf den Glaubenskampf. So sei unsere Bitte an Gott: Hilf meinem Glauben und nach dem Eingangslied Jesus in sein Lebensschiff zu nehmen wissend Gott habe jede Menschenseele lieb.

Gott vertrauen

Priester Jörg Vogelsang erwähnte in seinem Predigtbeitrag der Vater des kranken Kindes stand vor dem Scherbenhaufen seines Glaubens, die Jünger hatten seinem Sohn nicht helfen können. Auch wir können in solch einer Situation kommen, wo wir um einen lieben Menschen bangen. Der Psalm 23 beschreibe diese Situation mit dem Wandern im finstern Tal. Da sei unser Vertrauen in Gott und Jesus Christus gefordert und helfe uns weiter.

Miteinander glauben und beten

Es erfolgte ein Präludium auf der Orgel von der Kirchenmusikerin Anne Kunz. Pfarrer Christian Hohmann sprach ein Fürbittengebet und erklärte einleitend in den letzten Jahren habe die Neuapostolische Kirche einen wichtigen Prozess der Öffnung begonnen und er sei dankbar dafür, nicht mehr nebeneinander, sondern miteinander zu glauben, was zähle sei der Glaube an Jesus. Es sei eine Freude Gottesdienst zusammen feiern zu können unter besonderen Bedingungen trotz der Corona Pandemie.

Die Jahreslosung der evangelischen Kirche: Ich glaube; hilf meinem Unglauben, aus dem Kontext des Vaters entnommen, der verzweifelt war, auch die Jünger konnten nicht helfen, seine letzte Rettung sah er in Jesus, aber er sei auch verunsichert gewesen. Jesus spürte seine Unsicherheit und sagte ihm, wer Gott vertraue, dem sei alles möglich

Den Abschluss des Gottesdienstes gestaltete der Orgelvortrag von Anne Kunz mit dem Lied von Dietrich Bonhoeffer: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ begleitet durch die Lesung von Antje Ellison-Labie.

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