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Erntedank und Konfirmation am 4. Oktober 2020

Anstelle des sonst üblichen Gemeindegesangs spielte ein Streichquintett aus der Gemeinde Bad Oeynhausen das Kinderlied: "Ein Gärtner geht im Garten" und damit das Wunschlied der Konfirmandin Emilia. Das Männerquartett der Gemeinde eröffnete den Gottesdienst mit dem Lied: "Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren."

Werte erarbeiten und Ressourcen erhalten

Der erste Teil des Gottesdienstes, den der Bischof Peter Johanning durchführte, war dem Erntedanktag gewidmet. Bischof Johanning erwähnte zunächst die Wertschätzung, die wir Bruder und Schwester entgegenbringen: "Wie Äußere ich mich im Kreis meiner Freunde über andere Glaubensgeschwister. Menschen, die dankbar sind für das, was sie haben und bescheiden bleiben können, sind glücklicher."

"Tausend Blumen blühen...wie in dem Lied "Ein Gärtner geht im Garten" zitiert, bedeutet ein Synonym für die unterschiedlichen Charaktere in einer Gemeinde. Gott kann allen Bedürfnissen gerecht werden und gibt jedem genau das, was jeder persönlich benötigt." So sei der Garten eben nicht zu vergleichen mit einer Parkanlage, die nur eine ganz bestimmte Blumengattung dulden würde. Sondern es seien wirklich sehr unterschiedliche Blumen, die differenziert betrachtet und gepflegt werden wollten. "Gott hat weise Schöpfungsordnungen erschaffen. Wir müssen selber fragen, inwieweit wir positiv zum Schöpfungserhalt beitragen. Jeder sollte an seiner Stelle sein Möglichtes tun, Wasser, Luft und Umwelt wertschätzend zu behandeln."

Der Bund Gottes

Das Konfirmationswort aus Hebräer 8 Vers 10, in dem Gott verheißt, dass Gott ein Gesetz geben und in das Herz seines Volkes schreiben will, zitierte der Bischof Johanning und erinnerte die Gemeinde daran, dass wir alle nicht nur von Rechten, sondern auch von Pflichten sprechen sollten. Unser Vertragsteil sei Glauben und Vertrauen auf Gott. Die Pflicht zum Bekenntnis sei ebenso Vertragsbestandteil. Ein Beweis der eigenen Haltung könne sein, nicht vorschnell Urteile über Menschen zu fällen, sondern an sich selbst zu arbeiten. In juristischen Verträgen sei die sogenannte salvatorische Klausel enthalten. Gott als der Salvator bedeute Retter und Heiler. Wenn uns als Menschen etwas nicht gelänge, so sei der Vertrag mit Gott niemals in Gefahr, sondern Gott habe jeden im Blick und würde im Zweifel den richtigen Weg weisen, auch wenn wir selbst oft nicht wüssten, in welche Richtung wir gehen müssten.

Handlungsstrategien für jeden Tag

Die persönliche Konfirmationsansprache für Emilia eröffnete das Streichquintett. "Gib mir Kraft für einen Tag" und der Bischof Peter Johanning empfahl Emilia, dieses Lied jeden Morgen neu zu singen und damit die Kraft Gottes anzufordern. Das Begrüssungswort des Stammapostel Schneiders für die diesjährigen Konfirmanden wurde von dem Priester Jörg Vogelsang vorgelesen.

Der Bischof Johanning gab Emilia den Tipp, jeden Tag drei gute Gründe zu finden, um Gott zu danken. Dass hieße auch, dass man Gott sagen dürfe, was bedrückt oder belastet, aber über alle Sorgen, nie die Dankbarkeit zu vergessen. 

Der musikalische Schlussstrich des Gottesdienstes wurde durch das Männerquartett mit einem ins Deutsche übersetzte englischen Choral "Singt Dankeslieder" gesetzt.

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