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Bezirksvorsteher zum Antrittsbesuch

Am Sonntagsgottesdienst den 21. Oktober 2018 erlebte die Gemeinde Bad Oeynhausen den ersten Besuch des Bezirksältesten Michael Block und des Bezirksevangelisten Stefan Vogt. Sie hatten am 4. Oktober 2018 die Leitung des Kirchenbezirks Herford übernommen.

Das Wort vom Kreuz
Dem Gottesdienst lag das Wort aus dem Brief des Apostel Paulus an die Korinther 1. Kapital 1,18 zugrunde. In der Predigt führte der Bezirksälteste Block aus, dass der Heiland der Welt unser persönlicher Retter sei, der Glaube an ihn und die Regeln des Evangeliums sollten zu unserer Lebenshaltung werden. Paulus habe in Vers 21 besonders betont, dass die Weisheit Gottes nicht mit der Weisheit der Welt zu verstehen sei. Das schiene zunächst unlogisch, wir würden aber nicht gerettet, weil wir so perfekt seien, sondern weil wir an die Kraft Gottes, des Gebetes, der Predigt, die Nähe Gottes und das heilige Abendmahl glaubten. Niemand könne uns von Gott oder der Sündenvergebung trennen, nur wir allein könnten uns vom Wort Gottes ausschließen. Wir sollten aber eine Veränderungsbereitschaft mitbringen und an unserer Vervollkommnung arbeiten.

Glaube verleiht einen anderen Blickwinkel
Der Älteste berichtete, dass ein Astronat nach einer Weltraumfoschung 1961 durch die UDSSR zurückgekehrt sei und gemeint habe, Gott könne es nicht geben, denn er habe ihn nicht gesehen. Allerdings habe später ein amerikanischer Astronaut nach der Mondlandung gesagt, für ihn sei nicht legendär, dass ein Mensch einen Fuß auf den Mond, sondern dass Jesus seinen Fuß auf die Welt gesetzt habe.

Entschlüsselung der Weisheit Gottes
In dem Wortbeitrag des Bezirksevangelisten Stefan Vogt ging es darum, dass Zauberkünstler uns mit Tricks ins Erstaunen setzen könnten. Wir möchten dann die Zaubertricks verstehen, allerdings sei es so, dass die Gauklereien sofort an Faszination verlören, wenn sie entschlüsselt seien. Anders sei es mit dem Wort Gottes. Gottes Wege seien nicht entschlüsselbar, man solle gar nicht erst versuchen, sie zu verstehen. Er schloss mit den Worten:“ Ich muss den Glauben annehmen, ihn in mir einbauen, erst dann kann ich weise werden.“

Das Gottesbild
Der Hirte Olaf Lohmeier zitierte aus dem Korintherbrief Vers 22: “Die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit.“ Korinth war eine griechische Gemeinde, die unter römischer Herrschaft stand. In der Gottesvorstellung der damaligen Griechen war es nicht denkbar, dass Gott oder Gottes Sohn sich erniedrigten, sondern Gott sollte allmächtig sein. Jesus am Kreuz habe Vergebung vorgelegt, indem er Gott gebeten habe: „ Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Er habe auch fürsorglich gehandelt, denn er habe Johannes gebeten, seine Eltern zu versorgen: „Siehe, dass ist deine Mutter, siehe das ist dein Sohn.“ Wir sollten Jesu Vorbild folgen, Gottvertrauen und Vergebungsbereitschaft aufbauen. Bereits in der Urkirche hätten viele gemurrt. Wir sollten uns fragen, wie wir unterwegs seien. Man könne schnell über andere Mitmenschen lästern. Durch Gottes Wort und Kraft könne ein Miteinander, Freude und Begeisterung entstehen. 

Fotos aus dem Archiv - aktuelle Bilder sind in Bearbeitung