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Antrittsbesuch von Apostel Stefan Pöschel in Bad Oeynhausen

Apostel Stefan Pöschel feierte den ersten Gottesdienst in Bad Oeynhausen am Mittwoch, den 22. Januar 2020. Er wurde am 30. Juni 2019 für die Region Ostwestfalen Lippe als Apostel ordiniert. Die Kirchengemeinde Hiddenhausen aus dem Bezirk Herford war zugeladen.

Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus 1. Petrus 4,10: Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. Apostel Stefan Pöschel erklärte dazu in seiner Predigt im Altertum war Dienen nicht mit Freiwilligkeit verbunden. Im 21. Jahrhundert denken wir bei dem Wort dienen an die Dienstleistungsgesellschaft. Aus Sicht des Evangeliums bekommt dienen eine andere Bedeutung.

Dienen als innere Grundeinstellung

Nach dem Vorbild Jesus Christus beinhaltet das Dienen drei Merkmale: Zunächst sei Dienen eine innere Grundeinstellung. Dies erläuterte Apostel Pöschel an dem Rangstreit der Jünger, wer der Größte unter ihnen sei. Nicht unsere Gabe sei entscheidend, sondern unsere Einstellung. Das zweite Merkmal “Dienen ist nicht abhängig von bestimmten Rahmenbedingungen.“ Als der Tag seiner Kreuzigung näherkam, übernahm Jesus die Fußwaschung, eine niedrige Tätigkeit, als Ausdruck von Demut, obwohl er sich in einer schweren Situation befand. So wollen auch wir Dienen unabhängig von den Rahmenbedingungen. Jesus gab aus Liebe sein Leben für jeden einzelnen Menschen. Unser Leben wird von uns nicht gefordert, aber manchmal gelte es etwas aufzugeben.

Die Gaben der Zeit, Fürbitte und Freundlichkeit

„Es gibt unendlich viele Gaben, der Galaterbrief enthält eine Aufzählung der Früchte des Geistes. Wir haben alle verschiedenen Gaben, aber ich möchte drei Gaben hervorheben, an die man vielleicht gar nicht so denkt.“ Wir haben von Gott die Zeit als Gabe geschenkt bekommen. Dienen wir mit der Gabe der Zeit als Grundeinstellung unabhängig von den Rahmenbedingungen. Die zweite Gabe sei das Gebet für unseren Nächsten. Die dritte Gabe betreffe die Familie, das Umfeld, die Gemeinde: die Gabe der Freundlichkeit. Mit der Gabe der Freundlichkeit gehe man respektvoll, wertschätzend eben freundlich miteinander um, es sei eine andere Ebene zu sprechen. Als Jakob sich von Laban trennte und Laban verärgert war, erschien Gott dem Laban im Traum und wies ihn an: spreche nur freundlich mit meinem Knecht Jakob.

Möge es unsere Grundeinstellung sein, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht immer passen mit den folgenden Gaben zu dienen: Zeit zuzuhören, für den Nächsten zu beten und dem Nächsten freundlich zu begegnen.

Spendung des Sakraments der Heiligen Versiegelung

Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, durch das der getaufte Gläubige die Gabe des Heiligen Geistes empfängt. Diese Gabe spendete Apostel Pöschel den Geschwistern Emma und Matti. In seiner Ansprache an die Kinder erläuterte Apostel Pöschel das Gespräch von Nikodemus mit Jesus. Die Taufe und Versiegelung sind Voraussetzungen, weiter gelte es Gottes Wort zu glauben, zu hören und in die Tat umzusetzen. Dies sei nicht leicht, aber die Gemeinde bete für sie weiter, so wie sie jetzt auch alle die Hände gefaltet haben. Emma und Matti mögen auch für die Gemeinde beten.

Veränderungen in der Seelsorge für die Gemeinde Hiddenhausen

Diakon Dirk Steffen aus Hiddenhausen wurde in den Ruhestand versetzt. Er war seit 1987 als Seelsorger ehrenamtlich tätig. “Er war ein Diener, der seine Gaben in den Dienst stellte ohne große Worte zu machen, trotz gesundheitlicher Herausforderungen habe er sein Dienen nie in Frage gestellt“, mit diesem Zitat von Hirte Jens Gumbold würdigte Apostel Pöschel die Arbeit des Diakons. Priester Tim Meyer wurde für die Gemeinde Hiddenhausen beauftragt.

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