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Zwei Hände wollen heute sich an heil‘ger Stätte fassen

Melanie Freyer und Christian Homburg hatten Samstag, 07. Juni 2014 ihre Familien, Freunde und Gemeindemitglieder eingeladen, um bei ihrer Trauung anwesend zu sein. Nicht einmal die große Pfingsthitze konnte die Schar der Hochzeitsgäste davon abhalten, an der Segenshandlung teilzunehmen.

Zum Einzug des Brautpaares wurde das Musikstück „Can you feel the love tonight“ von Elton John durch eine Violine und Klavier vorgetragen. Der Brautvater führte Melanie zum Altar, wo sie von Christian und dem Seelsorger erwartet wurde. Priester Detlef Süllwald führte die Segenshandlung durch.

Den Weg den ihr Zwei nun beginnt, kann euch keiner abnehmen.

Für den Traugottesdienst verlas Priester Süllwald ein Wort aus Richter 18, 6: „Zieht hin mit Frieden; euer Weg, den ihr geht, ist dem Herrn vor Augen.“ In seiner Predigt wies er die Eheleute darauf hin, dass sie mit dem heutigen Tag einen neuen Weg gehen werden und zwar den Eheweg. Manchmal ist der Weg leicht zu gehen, wie zum Beispiel am Strand, dort kann man schlendern und Weite und Ferne genießen. Wege im Gebirge führen steil nach oben und oft ergreift man die Hand des Anderen und kann nur hintereinander gehen, weil der Weg so eng geworden ist. Gemeinsam weitergehen, an der starken Hand, wird dann mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Auf Radwegen da herrscht ein schnelles Tempo und man muss auf den Gegenverkehr achten. Das sind Geister und Mächte, die einem den Weg schwer machen wollen. Ja und dann heißt es Entscheidungen zu treffen, wenn der Weg an einer Kreuzung ankommt. Die Entscheidung welchen Weg ihr gehen wollt, trefft immer in Liebe und Verbundenheit miteinander. In der Übersetzung der „Gute Nachricht Bibel“ lautet das Trauwort: Zieht in Frieden weiter. Der Herr billigt euren Weg.

Viele Treffpunkte in eurem Leben haben stattgefunden

Zur Einleitung zum Trausegen sagte der Dienstleiter, in euren bisherigen Leben gab es immer wieder Treffpunkte, an denen sicherlich noch keiner davon ausgegangen ist, dass ihr einmal den Weg gemeinsam weiter gehen werdet. In eurer Ehe soll keiner auf seinen Standpunkt bestehen, sondern ihr sollt einen gemeinsamen Mittelpunkt haben, dann habt ihr einen guten Ausgangspunkt. Ebenso achtet auf gute Wegbegleiter, denn von ihnen könnt ihr lernen. Eine bewegende Atmosphäre entstand als das Brautpaar sich gegenseitig das Treuegelöbnis gab und anschließend die Ringe tauschte.

Schalom – heißt Frieden

Pastor Rolf Bürgers aus der evangelischen Kirchengemeinde Löhne-Obernbeck richtete ebenfalls ein paar Segensworte an das frisch getraute Ehepaar. „Schalom – heißt Frieden“ so steht es im Alten Testament.  Er wünscht den Beiden diesen Frieden mit auf dem Weg und sie sollen Liebe ausstrahlen, damit andere von ihrer Liebe lernen können.

Mit Posaunen und Trompeten

Christian ist Mitglied im Posaunenchor der evangelischen Gemeinde. Eine Abordnung der Spieler unter der Leitung von Paul F. Knizewski, begleitete den Traugottesdienst mit Posaunen- und Trompetenklängen. Der Auszug des Brautpaares fand zu den Klängen von „Postlude – ab nach Haus“ statt.

Anschließend konnte im Foyer die Hochzeitsgesellschaft die Gelegenheit nutzen um dem Brautpaar Glück- und Segenswünsche zu übermitteln.

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