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Wohl dem Menschen, der sich auf den Herrn verlässt

Am 20. August 2017 hielt der Apostel Walter Schorr in der Gemeinde Bad Oeynhausen einen Sonntagsgottesdienst mit dem Bibelwort aus Psalm 84, Vers 13: „ Herr Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf den Herrn verlässt.“

Apostel Walter Schorr ging auf das Eingangslied des Chores ein, sich an den Wegen des Herrn zu freuen. Manch ein Gemeindemitglied würde vielleicht sagen, das kann ich doch gar nicht, meine Rahmenbedingungen des Lebens stimmen nicht mit diesen Bibelsprüchen überein.

Manch einer würde sich fragen, ob er etwas falsch gemacht habe, ob die derzeitige Lebenssituation möglicherweise eine Strafe Gottes sei. Der Apostel schilderte die Lebensgeschichten des biblischen Tobias und Abrahams. Beide hätten in schlimmen Prüfungen gesteckt, hätten aber grundsätzlich Gott vertraut, weil sie bereits gute Erfahrungen mit Gottes Hilfe gemacht hatten. So sollte auch heute jeder getröstet werden und gewiss sein, dass Gott ihm bald helfen werde.  

Gott in allen Situationen mitnehmen

Priester Wolfgang Meyer, der in diesem Gottesdienst in den Ruhestand versetzt wurde, erwähnte das Attentat am 11.September 2001, als die Twin Towers in den Vereinigten Staaten durch Terroristen angegriffen worden waren. Ihm sei das Bild vor Augen, dass Menschen mit bloßen Händen in den Trümmern nach Überlebenden gegraben hätten. So solle eine Gemeinde auch hinter Glaubensgeschwistern stehen, die sich in schwierigen Verhältnissen befänden. Gott müsse man an seiner Seite wirken lassen, das sei es, worauf es ihm immer angekommen sei - Gott in allen Lebenssituationen mitzunehmen. So arbeite er in nächster Zeit in Teheran und sei dort für die Menschen ein Ungläubiger. Er wisse aber, dass der himmlische Vater mit ihm sei.

Dem Ruf Gottes folgen

Tim Meyer, Sohn des scheidenden Priester Wolfgang Meyer, wurde durch den Apostel Schorr zum Priester für die Gemeinde Bad Oeynhausen geweiht. Der Apostel freute sich, dass Tim Meyer dem Ruf Gottes gefolgt war und erläuterte, dass der Amtsgeist von Gott komme und ein „Pfund“ sei, mit dem Tim Meyer arbeiten müsse. Er bat ihn, sein priesterliches Herz den Geschwistern zu weihen und riet ihm, sich immer an seinen Amtsträgern festzuhalten und daraus Kraft zu schöpfen. Er schloss mit den Worten:“ Gott segne Dich und dein Haus!“

Gott ist immer um eine gute Zukunft bemüht

Der Apostel spendete kraft seines Amtes vier kleinen Menschenbürgern den heiligen Geist, die von Ihren Eltern zum Altar gebracht worden waren. Den Eltern gab er den Rat, Türöffner für das Wirken des heiligen Geistes zu sein. Der heilige Geist wolle sich entfalten und die Eltern sollten die notwendigen Räume dazu schaffen. Gott selbst sei immer um eine gute Zukunft für die Kinder Gottes bemüht.

Niemals vergeht, was du liebend getan hast

Apostel Walter Schorr beendete in einer freundschaftlichen Ansprache die 34jährige Amtszeit des Priesters Wolfgang Meyer. Eine wirkliche Würdigung sei gar nicht möglich, so der Apostel Schorr. Aber als Amtsträger habe man auch nicht zu einem Apostel ja gesagt, sondern zum Auftrag des Herrn. Der Apostel dankte Wolfgang Meyer mit einem Handschlag und legte ebenso den Dank für die Amtstätigkeit des schwer erkrankten Diakons Uwe Krüger hinein mit den Worten: „Niemals vergeht lieber Diakon Uwe, was du liebend getan hast!“

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