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Silberhochzeitsgottesdienst Petra und Olaf Lohmeier

An diesem Sonntagmorgen, dem 22.Juli 2018 stimmte die Gemeinde in Bad Oeynhausen nach Anhören der feierlichen Intrada durch die Orgel den Choral „Nun danket alle Gott“ an. Dem Gottesdienst, der durch den Bezirksevangelisten Michael Block gehalten wurde, lag das Bibelwort aus 1. Korinther 11, Verse 23-24 zugrunde.

Die Fürsorge Gottes 

Zunächst ging der Bezirksevangelist Block auf das Eingangslied des Chores “Ich, der Herr von Erd und All“, ein. Er beleuchtete, dass Gott der Ernährer aller Menschen sei, so es Hunger gäbe auf dieser Welt, so sei dies häufig durch Menschen gemacht. Gottes Absicht sei es, mit jedem von uns Gemeinschaft zu haben - endlos. Allerdings sei dieses Wissen vielen Menschen abhanden gekommen, deshalb habe er seinen Sohn gesandt. Jesus Christus habe durch sein Wirken diese Einladung an alle Menschen ausgesprochen: „Mach mehr aus deinem Dasein, hier ist ein Mehrwert, den jeder Mensch für sich nützen kann. Gott will auch dich und mich senden, die Botschaft Gottes weiter zu tragen, bei Gott gibt es keine Grenzen“.

Dankbarkeit versus Anspruchsdenken

Der Bibelvers aus 1. Korinther 11,23 beginnt mit den Worten: „Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe.“ Dankbarkeit sei tief in der Wesensart Jesu verwurzelt gewesen. In unserer Gesellschaft seien möglicherweise dadurch, das wir in einem Rechtsstaat leben, manche Bürger inzwischen so weit, dass sie ein Anspruchsdenken auch in ihre menschlichen Beziehungen übernehmen. Eine Ehe könne aber zum Beispiel nicht existieren, wenn einseitig Ansprüche gestellt werden. In menschlichen Beziehungen komme man mit Anspruchsdenken nicht weiter.

Die hohe Schule des Dankens

Der Bezirksevangelist führte zwei Beispiele für das Vorbild Jesu im Dankesagen an:
In der Begebenheit aus der Bergpredigt 5-6, dem sogenannten Speisenwunder, dankte Jesus, bevor er das Brot brach. Er wusste, Gott würde die vorhandene Speise segnen und anschließend würden ausreichend Brot und Fische für alle Menschen vorhanden sein. So konnte das Wunder der Speisen und Getränke im Überfluss mit bis zu fünftausend Menschen geschehen. Auch in der Auferweckung des Lazarus habe Jesus zunächst gedankt, bevor Lazarus vom Tode auferstehen konnte. Die göttliche Heilszuwendung sei durch Brot und Wein im Abendmahl begründet.

Der Bezirksevangelist verwies auf dankenswerte Beispiele in der Gegenwart:
„Die Anzahl der Singles in unserem Land sagt uns, dass es nicht selbstverständlich ist, einen Partner zu haben. Die Zahl der politischen Unrechtssysteme in der Welt sagt uns, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden und Freiheit zu leben. Die Zahl der Abtreibungen sagt aus, dass es nicht selbstverständlich ist, Kinder zu haben.“

Wer denken kann, kann danken

In seinem Wortbeitrag erinnerte Priester Jörg Vogelsang an die Ermahnung Jesu Christi, als Christ solle man beim Beten und Danken nicht plappern wie die Heiden. Für die elementaren Dinge solle man dankbar sein: die Sendung und das Opfer Jesu und die Vorbereitung, auf sein ewiges Reich. Die Gemeinde solle sich bewusst sein, was es heißt, Gottes Kind zu sein.

Das hohe Lied der Liebe

Der Hochzeitssegen wurde eingeleitet durch den Gesang des Frauenchores, der zum Inhalt hatte, dass die Liebe sein solle, wie ein Haus auf Fels gebaut. Der Bezirksevangelist Block segnete das Silberpaar und zitierte aus dem Brief des Paulus an die Korinther aus 1. Korinther 13,4 aus der BasisBibel, die in neuerer Sprache geschrieben sei: „Die Liebe ist geduldig, es braucht Geduld miteinander, ohne Güte kann man nicht miteinander leben. Die Liebe regt sich nicht auf, Liebe ist gewisser Weise eine Notbremse, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt.“ Es gelte die Aufforderung: „Sprich mit mir in der Sprache der Liebe“ in einer Ehe. Die Liebe prahle nicht und spiele sich nicht auf. Liebe, die einander verbindet, bewirke, dass sich niemand selbst erhöht. Liebe sei nie taktlos, sondern mache den anderen groß. Liebe könne dafür sorgen, dass man in Gedanken der gegenseitigen Wertschätzung lebt, Liebe trage nicht nach. Liebe freue sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sondern man stehe füreinander ein. Liebe freue sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe hofft füreinander, Liebe ertrage alles und glaube alles. Die Liebe solle niemals aufhören.

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