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Musik und das Lob Gottes - Gemeinsamer Gottesdienst der Gemeinden Vlotho und Bad Oeynhausen

16 Musiker aus den neuapostolischen Kirchengemeinden Vlotho und Bad Oeynhausen waren der Einladung zum gemeinsamen Musizieren am 12. September 2015 gefolgt. Das Ergebnis präsentierten sie am Sonntag, den 13. September in einem Musikgottesdienst in Bad Oeynhausen. Das Eingangslied nahm das Motto des Gottesdienstes vorweg: „Großer Gott, wir loben Dich“.

Hirte Jens Gumbold aus der Gemeinde Hiddenhausen Kirchenbezirk Herford ging in seiner Predigt auf das Bibelwort aus 2. Samuel 5 ein und den Umstand, dass es unterschiedliche Motivationen für musikalische Aktivität geben könne: Anerkennung durch Musikgestaltung, das Singen von Requiems als Ausdruck von Trauer, Entspannung oder Zerstreuung, aber eben auch das Lob Gottes, dass sowohl als Adressaten Gott habe, aber gleichfalls das Teilen der Freude an Gott zu Mitmenschen beinhalte.

Gegenwart Gottes bekennen

Musik entsteht nicht von selbst. Jeder mitwirkende Spieler oder Sänger trägt Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt den punktgenauen Einsatz zu erfassen, es erfordert also den Willen eines jeden Mitwirkenden, Musik zu gestalten.

Die Gegenwart Gottes entsteht in erster Linie durch das geistliche Wort - das Bekenntnis Gottes bewirkt eine Öffnung der Seele und ein Verändern der Perspektiven und letztlich das Ändern der eigenen Handlungen. 

Saiten des Herzens

Dem Vortrag des Musikensemble entsprechend, entwirft Priester Uwe Gladbach in seinem Predigtbeitrag das Bild, dass unsere Seele verglichen werden könne mit einem Saiteninstrument. Ein Kontrabass spiele die tiefen Töne, das Instrument kann gar nicht anders, als spezifisch zu klingen. Die tiefen Töne erzeugen ein gutes Bauchgefühl, während die hohen Töne einer Flöte freundlich stimmen würden. So sei auch unsere Seele immer dann „gut gestimmt“, wenn wir Gottes Lob in uns einbauen. Im Einklang mit dem Wort Gottes kann der Gläubige Trost finden und authentisch sein.

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