Ihr Browser ist uralt! Installieren Sie einen neuen Browser oder installieren Sie Google Chrome Frame um diese Seite optimal sehen zu können.

Mit Gott das Leben aufbauen - Konfirmation 2017

Sieben junge Christen aus der Gemeinde Bad Oeynhausen, Aaron, Annabelle, Jonas, Josie, Marianna, Nico und Vincent feierten am 7. Mai 2017 im Kreis ihrer Familie, Freunde und der Gemeinde ihre Konfirmation. Die Gottesdienstteilnehmer fanden auf ihren Plätzen einen Umschlag mit einer Bauanleitung und den Bauteilen für ein kleines Papierhäuschen als Erinnerung an das Bibelwort zur Konfirmation 2017 aus 1. Chronik 28,10: „So sieh nun zu, denn der Herr hat dich erwählt, dass du ein Haus baust als Heiligtum. Sei getrost und richte es aus“.

Die Dekoration am Altar stellte die Bauphasen für ein Haus in verschiedenen Fertigungsstufen vor und nahm somit konkreten Bezug auf den Predigtinhalt. Das Bibelwort war eine ermunternde Aufforderung von dem König David an seinen Sohn Salomo, der als junger Mann den Auftrag erhielt einen Tempel zu bauen, erläuterte Hirte Olaf Lohmeier, der durch den Gottesdienst führte.

Einen Tempel für unsere Seele bauen

"Wir haben hier eine neue schöne Kirche. Die Aufforderung einen Tempel zu bauen nach dem Bibelwort bedeutet für uns, heute einen Seelen- und Gemeindetempel zu bauen. Man benötigt zum Bauen einen Bauplan." Für den Seelentempel seien drei Punkte wichtig: heilig, geweiht und der Verherrlichung Gottes dienend. Heiligen bedeute abgrenzen und aufräumen. Jesus zeigte dies mit der Tempelreinigung. Das Böse müssen wir aus der Seele entfernen. Der zweite Punkt geweiht bedeute erwählt als Christen, als Gotteskinder. „Wir wurden nicht erwählt aufgrund unserer Fähigkeiten und Begabungen, sondern weil Gott uns liebhat.“ Die Verherrlichung Gottes bedeute Gottes Wort hören, bewahren und danach tun. Es bedeute auch Gott und die frohe Botschaft zu bekennen.

Bauen am Gemeindetempel

Der Gemeindetempel sei nicht der Raum. Die Gemeinde solle ein Rückzugsort für die Seele sein, wo die Seele entspannen kann. Ein Ort, wo man getragen, ertragen und gestärkt werde. "Geweiht im Gemeindetempel das heißt auch mein Glaubensbruder und meine Glaubensschwester ist erwählt von Gott. Wir haben zwar Sympathie und Antipathie gegenüber den Menschen, aber auch der Nächste ist erwählt." Im Umgang miteinander solle man die drei Siebe des Sokrates anwenden. Laut Sokrates sei eine Geschichte zum Erzählen geeignet, wenn sie das Sieb der Wahrheit, der Güte und der Notwendigkeit durchlaufe. Die Konfirmanden wurden ermuntert an dem Gemeindetempel mitzuarbeiten. Geben sei seliger als Nehmen, mitmachen besser als konsumieren.

Verantwortung selbst übernehmen

Bei der Konfirmation geht es darum, dass die jungen Christen die uneingeschränkte Verantwortung für ihren Glauben selbst übernehmen und ihre Treue Gott gegenüber bestätigen. Das geschieht mit dem Konfirmationsgelübde, dass sie vor Gott und der Gemeinde öffentlich bekunden. Dazu wird ihnen unter Handauflegung eines priesterlichen Amtsträgers der Kirche der Konfirmationssegen gespendet.

Das Konfirmationswort für die Konfirmanden 2017 steht in 1. Chronik 28 in dem Vers 20: „Sei getrost und unverzagt und richte es aus! Fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! Gott der Herr, mein Gott, wird mit dir sein und wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen, bist du jedes Werk für den Dienst im Hause des Herrn vollendet hast.“

Die Konfirmanden erhielten als Präsent ein Lineal mit der Gravur „Mit Gott das Leben aufbauen“. Zwei Tiere auf dem Lineal, ein Schmetterling und eine Libelle, sind ein Symbol der Verwandlung.