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Konzertante Begegnung in Bad Oeynhausen

Das Orchester der neuapostolischen Kirche aus dem Nachbarbezirk Minden war einer Einladung gefolgt und machte mit seiner Besetzung von 30 Musikern Spaß am Mitsingen und Musizieren. Seit 21 Jahren steht das Bereichsorchester unter der Leitung von Thomas Wiktor aus Minden.

Das Repertoire umfasst Musik aus dem kirchlichen Gebrauch, Werke der Klassik und neue Werke mit religiösem Bezug. Den weitesten Weg zum Gotteshaus an diesem Sonntagmorgen hatte wohl eine Musikerin aus Celle, die seit etlichen Jahren das Ensemble unterstützt und aufgrund der langen Zugehörigkeit ihre Freizeit gerne investiert. Und das war auch Thema des Gottesdienstes am 5. Juni 2016, der von dem Bezirksevangelisten des Bezirkes Herford, Michael Block durchgeführt wurde – die Lust am Herrn und dem Wesen Christi.

 

Habe deine Lust am Herrn

Dieses durch Chor und Orchester vorgetragene Lied eröffnete den Gottesdienst, der unter dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 2,42 stand: „Sie aber blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ In der Bibelgeschichte zuvor wird beschrieben, dass sechzehn Nationen unterschiedlichster Sprachen zusammengekommen waren. Durch das sogenannte Pfingstwunder war es den damaligen Aposteln möglich, in der Muttersprache der Reisenden zu predigen und lösten dadurch Verwunderung, aber auch Spott aus, bis Apostel Petrus zur versammelten Gemeinde sprach. 3.000 Menschen wurden nach diesem Gottesdienst Christen. 

 

What would Jesus do?

Die urchristliche Botschaft habe bis heute nichts an Aktualität verloren, so der Tenor des Gottesdienstes. Auch heute gibt es unterschiedliche Nationen, Charaktermerkmale,  Wahrnehmungen und Auffassungen – die allgemein gültige Frage sei seit 2.000 Jahren: Was würde Jesus tun? Die Antwort darauf lässt Unterschiede verschmelzen und in versöhnlicher Gemeinschaft leben. Dabei verwies der Bezirksevangelist in seiner Predigt auf den Jugendgottesdienst am 29. Mai 2016 in Spenge. Dort hatten die Jugendlichen ein Armband erhalten mit der Aufschrift WWJD. Die Abkürzung steht für: What would Jesus do? 

 

Ich glaube daran

Die Kuppel des akustisch geschickt gestalteten Gotteshauses, aber auch die Herzen der Gottesdienstteilnehmer waren erfüllt von Klang und Freude am gemeinsamem Credo des Schlussliedes, das durch Chor und Orchester gestaltet wurde: Ich glaube an den Geist, den man im Herzen spürt – er wird die Welt verwandeln.

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