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Gottesdienst für Entschlafene mit Bischof Peter Johanning

In der Gemeinde Bad Oeynhausen hielt am 5. März 2017 Bischof Peter Johanning (Halle) einen Gottesdienst zum Gedenken und der Versöhnung Entschlafener. Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Kolosser 1,21-23, in dem es um Gottes gnädige Zuwendung geht.

Beeindruckend und einladend war bereits die Dekoration des Altars mit den Botschaften Liebe, Friede und Hoffnung. Der Blumenschmuck am Altar wird für die Gottesdienste anlassbezogen von verschiedenen Gemeindemitgliedern gestaltet. 

Jesus Christus ist größer als alles, das wir denken können.

Dieses Zitat von Stammapostel Jean-Luc Schneider, Leiter der Neuapostolischen Kirche International, war ein Kerngedanke der Predigt. Auch wenn die Menschheit plane und sich auf die Zukunft vorbereite, niemand könne die Zukunft denken. „Jesus ist größer als alles, was Menschen leisten können. Er enthüllte öffentlich seine Gotteskraft in verschiedenen Stationen in seinem Leben, so in der Geschichte der Auferweckung des Lazarus.“

Jesus kann zerbrochene Herzen heilen.

Man könne sich kaum vorstellen, wie es einem zerbrochenen Menschen gehe, vielleicht habe man den Anfang eines solchen Gefühls schon einmal erlebt. „Man kann nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden.“ Jesus kann zerbrochene Herzen heilen, dies habe er an verschiedenen Stationen gezeigt. Dies gelte für die sichtbare und unsichtbare Gemeinde Christi. Er achte dabei nicht auf das Äußere wie wir Menschen, die in einer zehntel Sekunde nach Sympathie entscheiden.

Wir sollen Gott vertreten in dieser Welt.

Das Bibelwort der Predigt ist aus einem Brief von Apostel Paulus an die Gemeinde Kolossä, eine christliche Gemeinde in der heutigen West-Türkei. Von Jerusalem sei die Botschaft über die Handelswege bis nach Kolossä gekommen. „Die Menschen erfuhren, dass es Gnade gibt - früher unvorstellbar. Dies sei unabhängig von der Herkunft. Gnade bedeute: „Gott nimmt dich an, wie du bist.“ Diese Gnade Gottes erleben nach dem Bibelzitat auch Fremde, die keine Ahnung hatten wer Gott sei, die Gott nicht in ihrem Leben erfahren haben sowie feindliche Gesinnte. Paulus selbst war ein Christenverfolger. Es sei wichtig den Herrn zu erkennen, fest im Glauben zu bleiben und den Glauben in die Praxis umzusetzen. Die Aufgabe der Christen von heute sei von Gottes Gnade und Liebe zu erzählen, dass man im Glauben glücklich sein könne.

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