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Goldhochzeitssegen in der Heimat

Marisa und Peter Nawroth (Priester i.R.) sind von ihrem neuen Wohnsitz im Hochschwarzwald in die alte Heimat gereist, um hier den Segen zur Goldhochzeit zu empfangen. Den Segen spendete der Gemeindevorsteher, Hirte Olaf Lohmeier, im Ostergottesdienst am 27. März 2016.

Wer rollt uns den Stein weg?

Zum Ostergottesdienst sang die Gemeinde das Wunschlied des Goldbräutigams Nummer 259 „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ aus dem Gesangbuch. In seiner Predigt führte der Hirte aus, dass Maria und Magdalena, als sie zum Grab gingen sich die Frage stellten, wer räumt uns den Stein weg. Auch wir müssen oftmals Steine aus dem Weg räumen. Das können Steine des Ärgers oder der Not sein. Ein  schöner Brauch sei es zu Ostern Eier zu verschenken. Das bedeute Leben und Auferstehung. 

Auferstehung heißt Veränderung

In seinem Predigtbeitrag führte Priester Uwe Gladbach aus, dass Ostern nicht nur ein festlicher Rahmen ausmache, sondern das durch die Auferstehungskraft auch Veränderung entstehen sollte. Das Jubelpaar habe in den 50 Jahren oftmals neu anfangen müssen. Neu anfangen heiße die Dinge in Liebe, Gnade und Vergebung zu betrachten.

„Gott lässt euch nicht im Regen stehen“

In der Ansprache zum Hochzeitssegen gab der Hirte Olaf Lohmeier dem Goldhochzeitspaar das Bibelwort aus dem 91. Psalm 1,2 mit: “Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“. Dazu führte er aus: „Gott lässt euch nicht im Regen stehen, sondern er übernimmt die geistliche Schirmherrschaft über euren weiteren Ehestand.“ Ein Schirm bedeute auch, dass man sich in den Schatten zurückziehen könne, um zur Ruhe zu kommen. Dietrich Bonhoeffer schreibe in einem seiner Lieder im Vers 7 – „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“. Diese Worte sollen nun für Marisa und Peter Wegbegleiter in der Zukunft sein. 

Vom Hochschwarzwald zurück in den Bezirk Herford

Am 13. März vor 50 Jahre erhielten Marisa und Peter Nawroth in der Gemeinde Löhne den Segen zur Hochzeit, daher hatte das Jubelpaar den Wunsch auch den besonderen Segen zur Goldhochzeit wieder in der Heimat zu empfangen. Dies freute besonders die große Anzahl der Familienmitglieder. Dankbar sind sie darüber, dass die Mutter von Marisa noch an diesem Jubiläum teilnehmen kann.  Zum engsten Kreis der Familie gehören die zwei Söhne mit ihren Frauen sowie die Enkelsöhne.  Peter war viele Jahre im Kirchenbezirk Herford in der Gemeinde Enger ehrenamtlich als Seelsorger tätig.  Nach seinen beruflichen und kirchlichen Ruhestand zog es die Eheleute Nawroth in den schönen Schwarzwald. Sie haben sich inzwischen in dem 350 Seelen Dorf und in der Gemeinde gut eingegliedert und fühlen sich dort aufgenommen, da sie sich Beide aktiv in der neuen Heimat einbringen. 

Weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie.