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Christi Himmelfahrt

Bischof Peter Johanning, Halle, leitete den Gottesdienst zum Feiertag Christi Himmelfahrt am 9. Mai 2013. Dem Gottesdienst legte er das Bibelwort aus 1. Petrus 3.22 zu Grunde.

Der Gottesdienst begann mit einer Lesung aus Markus 16.14-19.

Bischof Johanning griff das Bibelwort aus der Lesung auf und sagte, dass es nicht darum gehen könne, Schlangen aufzuheben, dazu fühle er sich selbst nicht in der Lage. Vielmehr gehe es darum, den Glauben zu stärken und zu intensivieren. Es sei notwendig den Glauben zu lernen. Wer den Glauben an Gott nicht von Grund auf verstehen und lernen wolle, der glaube am Ende alles.

Bezugnehmend auf den diesjährigen Konfirmanden, der die Bibellesung durchführte, berichtete er von einem anderen jungen Christen, dessen Onkel gesagt habe, er gäbe ihm zehn Euro, wenn er ihm sagen könne, wo Gott sei. Daraufhin habe der junge Mann geantwortet, er gäbe seinem Onkel zwanzig Euro, wenn dieser ihm zeigen könne, wo Gott nicht sei. Dabei sollten wir uns als Christen in unserer Glaubensauffassung authentisch verhalten, also nichts beschönigen, was nicht zu beschönigen sei. Bitteres bitter sein lassen können, also nicht falsch sein, wenn man zu einem Thema nein sagen wolle, solle man sich selbst ermutigen nicht ja zu sagen. Das bedeutet eine standfeste Haltung zu unserem Glauben, aber auch zu zeitgenössischen Themen einnehmen zu können.

Helmut Hartwig, Bezirksevangelist für den Kirchenbezirk Herford, sagte in seinem Predigtbeitrag, er habe den Glauben durch seine Großmutter gelernt.  Diese sei einfach, aber nachvollziehbar und beispielhaft in Glaubens- und Lebensfragen für ihn gewesen.

Den Abschluss des Gottesdienstes bildete das neu gegründete Instrumentenensemble der Kirchengemeinde mit einem musikalischen Beitrag.