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Bischof Peter Johanning: Gott weiß alles und Gott ist gegenwärtig

Am Mittwochabend, den 8.Juli 2015 erhielt die Kirchengemeinde Bad Oeynhausen einen Gottesdienstbesuch des Bischofs Johanning. Bischof Peter Johanning unterstützt Apostel Walter Schorr im Bereich NRW-Nord und ist zuständig für die Bezirke Bielefeld, Detmold, Herford und Recklinghausen. Er ist als Mediensprecher der Neuapostolischen Kirche International in Zürich tätig.

Inhalt des Gottesdienstes war ein Bibelwort aus dem 139. Psalm 1.2.9.10, der als zu singendes Lied gedacht war und auf die Zeit des König David zurückgeht: Herr du erforschest mich und kennst mich. 

Gott ist gegenwärtig und zeitlos

Ein kurzer Zeitsprung in die Historie der Entstehung des Bibelwortes erläutert, dass sich das Wesen Gottes nicht geändert hat, so Bischof Johanning. Jesus selbst zitiert in seiner Todesstunde den Psalmvers 22: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? Ein Wiedererkennungseffekt für die christliche Urkirche, die vielfach die Psalmverse als Volksgut beherrschten und ihr Leben danach ausrichteten. Jesus als Erfüller und Kenner der Weissagungen der Bibel spricht diesen Psalmvers aus, weil er weiß, dass Menschen sich in schwierigen Lebenssituationen verlassen fühlen und dennoch Trost im Wissen der Allgegenwart Gottes finden können.

Gott bewertet irdisches Leid anders als Menschen

Sowohl die Geschichte des Lazarus im neuen Testament als auch die Begebenheit der drei Männer im Feuerofen im alten Bund, sind Berichte über menschliche Drangsal. Auch davon spricht der Bibelvers, dass Menschen sich der Allmacht Gottes gewiss sein können.

Gott ist anwesend und raumfüllend

Sowohl Zeit als auch Raum sind für Gott keine Hindernisse. Im Psalm 139 werden die „Flügel der Morgenröte“ als Synonym für Unendlichkeit gesehen. In der frühen Zeit wurde die Welt als Scheibe verstanden, insofern war die Vorstellung vorhanden, man könne am Ende eines Meeres von dieser Scheibe fallen. Trotzdem spricht aus diesem Bibelvers die Gewissheit, dass am Horizont, wo sich Land und Himmel zu treffen scheinen, Gottes Hand trägt. Diese Hand kann nur durch bewusstes Fortgehen aus dem Wirkungsbereich Gottes gemieden werden.

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