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Bischof Johanning über die Bergpredigt

Peter Johanning ist als unterstützender Bischof des Apostels Walter Schorr im Bereich NRW-Nord tätig. Er hielt am 21. Februar 2016 einen Gottesdienst in der Gemeinde Bad Oeynhausen über die sogenannte Bergpredigt.

Diese Predigt durch Jesu von Nazareth richtete sich an das israelische Volk und ist im Matthäus Evangelium überliefert. Grundlage dieser Predigt ist die Tora, die fünf Bücher Moses, daher war der Inhalt zu Jesu Zeiten nicht neu. Jesus forderte aber eine neue Verbindlichkeit ein, ein Umsetzen der Gebote Gottes im Alltag. Jesus handelte wie er redete und lebte Wahrhaftigkeit vor. 

 

Alles Gute kommt von oben

Gott will nur Gutes, er ist kein strafender Gott, auch wenn die Wege Gottes für uns nicht immer verständlich sind. Wie wir mit Gott verbunden sind, ist von außen oft nicht einsehbar, vermittelt sich gläubigen Christen durch Frieden im Gebet und innere Gewissheit. Der zitierte Bibeltext aus Matthäus 7,9.10 meint auch, dass Zuwendung zu unserem Nächsten sich nicht in für alle sichtbaren Äußerlichkeiten zeigt, sondern in von Herzen kommender Zuwendung und Liebe.

 

Fastenzeit – auch im Richten über andere Mitmenschen

Menschen neigen heute wie damals dazu, anderen Mitmenschen Böses zu wünschen. Gott jedoch vergibt grundsätzlich und rechnet nicht auf wie ein Mathematiker oder berechnende Menschen es tun würden. So kann es sein, dass man jemanden nicht mag, oder bereits jemandem übel mitgespielt wurde. Dann ist Vergebung nicht einfach. Christen allerdings sollten lebenslang Lernen.

 

Christus willkommen heißen

Eine Gemeinde solle keine richtende Gemeinde, Sprüche- oder Floskelgemeinde sein. Wir übersehen als Menschen manchmal, dass wir durch unser Verhalten anderen weh tun. Allerdings nehmen wir gerne an, was Gott gibt und müssen als Christen an uns arbeiten, um miteinander Gott erleben zu können. In dem Maße, wie man sich mit Vorbewertungen oder Urteilen zurück halten könne, hieße man Christi Geist willkommen.