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Advent ist es heut

Der Jugendchor unter Unterstützung eines großen Orchesters begann mit dem Lied „Advent ist es heut“ den Advents-Jugendgottesdienst, zu dem sich alle Gläubigen der Gemeinden Bad Oeynhausen und Vlotho und die Jugendlichen der Kirchenbezirke Herford und Minden am 4. Dezember 2016 versammelt hatten.

Der helle, spritzige Gesang der jungen Menschen beeindruckte und ließ eine fröhlich festliche Stimmung aufkommen.

Mache dich auf...

Der Bezirksälteste Helmut Hartwig aus dem Bezirk Herford verwendete das Bibelwort aus Jesaja 60,1 „Mache dich auf und werde Licht...". Die Frage sei, so der Bezirksälteste Helmut Hartwig, ob man sich tatsächlich als Christ aufmache, dieses Bibelwort zu verinnerlichen und in sein Handeln zu integrieren.

Das Aufmachen beginne in den Gedanken eines Menschen. Auch auf die Worte solle geachtet werden: wenn sie hell bzw. „licht“ seien, würde in der Familie, im Beruf, Schule oder Uni aufgebaut, motivierend und wertschätzend miteinander gesprochen. Niemandem würde etwas aufgedrückt oder jemand herab gewürdigt.

I help you, I love you, I'll come

Die Quintessenz der frohen, christlichen Botschaft lasse sich auf diese kurze Formel bringen. Mit diesem Zitat aus einem Gottesdienst in Australien des Stammapostels der Neuapostolischen Kirche, Jean-Luc Schneider, wurde klar: Gott nimmt alle Menschen so an wie sie sind - ganz gleich, ob jemand den gängigen, bürgerlichen Vorstellungen entspräche oder nicht, so der Bezirksälteste Helmut Hartwig.

Werde Licht 

Bezirksevangelist Michael Block griff in seinem Beitrag zur Predigt das Werden auf. Jugendliche würden gefragt, was sie werden wollten. Manchmal wisse man das als junger Mensch nicht, aber man könne sagen: aus Anfang wird etwas. Jeder einzelne Tag wolle gestaltet sein- der Begriff „Licht“ sei hier Platzhalter für das Werden eines aktiven Christen- man stolpere nicht in den Glauben hinein sondern solle seinen Glauben im Alltag umsetzen. Niemand müsse fürchten, christliche Werte zu leben- Gott sei die Liebe und sei immer mit den Gläubigen.

Bezirksältester Jürgen Meyer aus Minden stellte heraus, dass Gott selbst ein Impulsgeber sei. Ein Werbeslogan in der Stadt Minden sei einmal gewesen: „Runter vom Sofa, rein in die Stadt“ - solle heißen: „ Tu etwas“. Es reiche nicht aus, die apostolischen Ansichten der Vorfahren tatenlos zu übernehmen, sondern es solle „Licht“ werden, indem man auf andere Menschen zugehe und menschliche Wärme bewirke. Manchmal sei es so, dass andere Menschen auf uns als Christen warten würden- wenn man dem Impuls anderen Menschen nahe zu sein, nachgehen würde, sei man anschließend von einer besonderen Freude erfüllt.

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