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Abendgottesdienst mit Bischof Peter Johanning

Die Gemeinde Bad Oeynhausen durfte sich über den Besuch des Bischofs Peter Johanning am 13. Juni 2018 freuen. Dem Gottesdienst lag der Bibelvers aus Jesaja 38 Vers 17 zugrunde, in dem es um Trost nach sündhaftem Verhalten geht.

Bischof Johanning erläuterte zunächst die dem Bibelwort zugrunde liegende Vorgeschichte, in der es um König Hiskia geht, der gottferne Eigenarten entwickelt hatte. Der Prophet Jesaja besucht den König Hiskia und erfährt, dass dieser todkrank auf sein Sterben wartet. Der Prophet betet um das Leben des Königs und tatsächlich werden diesem fünfzehn weitere Lebensjahre avisiert. Hiskia erkennt das gnädige Geschenk des eigenen Lebens. Er hat dazugelernt und versucht, ein gottesfürchtiges Leben zu gestalten. 

Gott enttäuscht nie

Jeder Mensch erlebt irgendwann in seinem Leben Schmerzen, manchmal die völlige Abhängigkeit von Gefühlen, unter Umständen den existenziellen Verlust der eigenen Identität. Talent reicht dann nicht aus, um aus dem Tief herauszukommen. Bischof Johanning gab den Rat, in diesem Tief zu beten. Beten mache frei und man werde mutig, die eigenen Probleme anzugehen. Gott höre auf jedes Gebet ohne Ansehen der Person und ohne Bedingungen. Allerdings erfülle Gott nicht nach unseren Vorstellungen unsere Wünsche, aber er enttäusche nie.

Gott lässt nicht allein

Der Bezirksälteste Helmut Hartwig führte in seinem Predigtbeitrag aus, Hiskia sei auch nicht stehengeblieben, als es ernst um ihn stand, sondern habe aktiv um Veränderung gebetet und nach der Erhörung Gottes Wort angenommen. Gott sei immer da, er lasse uns nie allein und gebe uns auch in schwierigen Situationen die Kraft zum Tragen.

Gott ist ein liebender Gott

In dem zitierten Bibelwort aus Jesaja sei beschrieben, dass Gott durch Vergebung alle Sünden hinter sich werfe. Das bedeute, dass niemand mehr Sünden hervorholen könne, nicht wir selbst als Selbstvorwurf, noch andere Menschen. Er strafe auch nicht mit Krankheiten oder schrecklichen Lebenssituationen. Bischof Peter Johanning forderte die Gemeinde auf, Trost weiterzugeben. Jeder könne trösten, um so mehr, wenn man selbst Schwierigkeiten mit Gott gemeistert habe. Durch Anteilnahme in der Begegnung und freundliche Worte bei der Begrüßung könne jedes Gemeindemitglied trösten.